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Last Minute - Alaska

Alaska. Einsieder, Eskimos und Eishockey.

Ja, man kann im größten Staat der USA mehr als nur Schlittenfahren, Eisbären treffen und in Iglus schlafen. Genau genommen ist Alaska das Land der Abenteuer und der Wildnis. Die schier endlosen Steppen und die öde Tundra werden zum Naturspektakel, wenn im späten Sommer die tief stehende Sonne eine glühende Platte darüber legt. Und das fast die ganze Nacht lang. Wer gerne die Seelöwen beim Herumlümmeln am Strand beobachtet oder die Grizzly-Bären beim Lachs-Fang, der kommt hier auf seine Kosten. Ein Land das echte Kerle und Überlebenskünstler anzieht. Denn auf einer Reise durch Alaska wird man nur selten Menschen treffen. Der 49. Bundesstaat der USA hat 0,4 Einwohner pro Quadratkilometer. Kein Wunder, denn ein Drittel des Landes liegt nördlich der Polargrenze. Dorthin verirrt sich nur selten jemand. Das ist die Heimat der Eskimos. Aber das sind alles nur Vorurteile. Alaska ist nicht der ewige Eisschrank, den wir uns immer vorstellen. Im Gegenteil: Das Thermometer klettert im Sommer bis auf über 20 Grad Celsius, auch der Winter ist durch die warmen Meeresströmungen im Südosten zu ertragen. Dort wird es nicht kälter als -10 Grad Celsius. Man fragt sich nur – warum das Wort „Anorak“ dann wohl ursprünglich aus der Sprache der Eskimos stammt - aber das nur am Rande…
Die größten Attraktionen sind die 15 Nationalparks. Malerische Seen, Fjorde, wie mit Puderzucker bestreute Berggipfel, endlose Ruhe. Einer der schönsten ist der „Glacier Bay National Park“. Hier kommt ganz nah an Gletscher heran - und auch an Wale. Luchse, Marder, Elche, Bartkauze und Fichtenspechte trifft man im „Yukon Flats National Wildlife Refuge“ im Binnenland. Die Metropole des Landes ist nicht die Hauptstadt Juneau, sondern Anchorage. Hier boomt die Industrie und Wirtschaft mit Erdöl und Nickelverarbeitung. Die bekanntesten Söhne der Stadt scheinen ein Hobby gehabt zu haben. Eishockey. Brandon Dubinsky, Scott Gomez, Matthew Carle und Ty Conklin sind bis heute erfolgreiche Sportler. Genug Eis zum Üben hatten sie schließlich in Alaska. (je)


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